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Neues aus der Industrie
Auf der Tokyo Motor Show zeigte Nissan ein seriennahes Konzeptfahrzeug, das Ausblicke auf die nächste Version des Skyline GT-R gibt. Der Skyline ist in Japan seit 1969 eine feste Größe unter den Sportwagen. Mit dieser Studie wird erstmalig auch eine linksgelenkte Version des Coupés entwickelt, um auch außerhalb Japans einen Fuß in das Segment der technikgeprägten Supersportwagen zu bekommen. Die Voraussetzungen sind gut. Merkmale wie Biturboaufladung, variabler Vierradantrieb, Allradlenkung, eine extrem sportliche Fahrwerks- und Bremsenauslegung sowie eine gute Aerodynamik versprechen viel Spass für Leute mit Spieltrieb, die technische Gimmiks zu schätzen wissen. Bleibt nur noch das kleine Problem, das Image, das der Wagen in Japan hat, der in der Hinsicht konservativen Zielgruppe in Europa zu vermitteln. dr
Bereits 1931, ein Jahr, nachdem Giovan Battista Farina die "S.A. Carrozzeria Pinin Farina" gegründet hatte, zeigten Alfa Romeo und Pinin Farina ihr erstes "gemeinsames" Werk, den Alfa Romeo 6C 1750 GTC. Mit diesem Cabriolet, einem klassischen 2+2-Sitzer, begann eine bis heute anhaltende Kooperation der Extraklasse. Besonders prägend sind die seit 1955 gebauten Alfa Spider - bis jetzt wurden alle offenen Alfa Romeo dieser Serie in enger Abstimmung mit den Designern des Centro Stile Alfa Romeo von Pininfarina entworfen. Wie bereits der erste Alfa Giulietta Spider, werden heute zudem auch der aktuelle Alfa Spider und das Coupé Alfa GTV wieder bei Pininfarina produziert. Fahrzeuge der technischen und optischen Avantgarde kennzeichnen die Vorkriegsgeschichte: der Alfa Romeo 8C 2300, für die Pinin Farina eine der ersten Karosserien mit aerodynamisch schräg gestellter Windschutzscheibe entwirft, dem Alfa Romeo Pescara "Berlinetta Aerodinamica" aus dem Jahre 1935 oder dem 8C 2900 des Grafen "del Pero" ein Spider, mit Klappscheinwerfern , vor über 60 Jahren dr
Beim Michelin Challenge Bibendum, einem Wettbewerb für umweltverträgliche Fahrzeuge, demonstrierten der Brennstoffzellen-Prototyp HydroGen1 seine Leistungsfähigkeit. Im starken, internationalen Feld mit Konkurrenten von fast allen europäischen, amerikanischen und japanischen Herstellern erreichte der Versuchsträger auf Basis des Opel Zafira bei einer 350 Kilometer langen Fahrt von Los Angeles nach Las Vegas unter härtesten Hitze- und Höhenbedingungen als einziges Brennstoffzellen-Fahrzeug das Ziel. Auf der Strecke von Los Angeles nach Las Vegas war eine Höhendifferenz von 1.350 Metern zu bewältigen bei Außentemperaturen von 32 Grad Celsius. Bei verschiedenen Einzeldisziplinen auf dem "California Speedway" überzeugte der HydroGen1 insbesondere in den Punkten Schadstoff- und Geräuschemissionen sowie Handling. Für Bernd Zerbe, Projektleiter HydroGen1, war das gute Abschneiden des Versuchsträgers auf dem Slalomkurs deshalb wichtig, "weil es zeigt, dass ein Brennstoffzellenfahrzeug genauso wendig und dynamisch sein kann, wie ein Benziner oder ein Diesel". Wegen der effizienten Integration des Brennstoffzellensystems in ein attraktives Außen- und Innendesign wurde der HydroGen1 darüber hinaus mit einer Design-Auszeichnung geehrt.dr
Nachdem die spielfreudigen Japaner den Nissan Hypermini schon seit einiger Zeit kaufen dürfen, hat sich Nissan nun zu einem verschärften Test entschieden, und dazu ein Feld ausgesucht, daß drei wichtige Pürfkriterien bietet, ein Collage in Kalifornien. Hier entsteht durch die Gesetzeslage ein Markt für "Zero Emission Cars", die Gesellschaft ist hoch von individueller Mobilität abhängig, und der weltweite Lifestyle wird entscheidend mit geprägt. Wenn die Collage-Studenten das Fahrzeug annehmen, wird es auch auf dem Markt eine Chance haben. Der Nissan Hypermini ist ein Fahrzeug der Smart-Klasse, mit 16 cm etwas länger, aber von Auftitt und der Platzierung an das inzwischen sehr erfolgreiche Vorbild angelehnt. Einzig im Antrieb geht der Hypermini seinen eigenen Weg. Während Smart kleine Dreisylinder-Verbrennungsmotoren nutzt und dadurch ein Fahrzeug anbietet, das agil ist, eine gewohnte Reichweite bietet und in der Bedienung keine Überraschungen bereithält, setzt Nissan bei seinem Mikroauto auf Elektroantrieb. Das besondere sind dabei die Batterien. Litium-Ionen-Speicher kennen wir alle aus unseren GSM-Telefonen. In größerer Form sind sie nun in den Hypermini eingebaut und können ihre besonderen Vorteile auch hier auspielen, sie passen unter die Sitze, der Laderaum im Heck des Fahrzeugs bleibt voll nutzbar. Leider aber krankt der Nissan Hpyermini trotzdem an den üblichen Problemen der Elektrofahrzeuge, die Ladezeit beträgt 4 Stunden, die Reichweite liegt bei 113 und die Höchstgeschwindigkeit bei 100 km/h. Alles Werte, die ein Smart locker überbietet. Und ob die Emissionsfreiheit ausreicht, die verwöhnten Kalifornier an Mikrofahrzeuge zu gewöhnen, muss der Langzeitversuch in den nächsten 12 Monaten erst noch zeigen.dr 12 11 10 09 08 07 Jahrgang 2002 12 11 10 09 08 07 06 04 03 06 01 Jahrgang 2001 12 11 10 09 08 07 (Die Rechte an den hier verwendeten Bildern gehören den jeweiligen Herstellern, soweit nicht anders ausgewiesen.) |
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