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Neues aus der Industrie
Bosch bezieht die Lambda-Sonde nun auch in das Regelungskonzept von Dieselmotoren mit ein. Das neue System stimmt Einspritzsystem und Motor feiner als bislang möglich aufeinander ab und reduziert so zusätzlich Verbrauch und Schadstoffemissionen von Dieselmotoren. Anders als bisher optimiert die lambda-basierte Regelung die Abgasqualität über Abgasrückführung, Ladedruck und Einspritzbeginn. Diese Parameter haben entscheidenden Einfluss auf die Emissionen von Dieselmotoren. Eine Breitband-Lambda-Sonde mit weitem Arbeitsbereich misst dazu den Sauerstoffgehalt im Abgas, eine wichtige Information über die Verbrennung im Motor, die sich für die Motorsteuerung nutzen lässt. Im Vergleich zu herkömmlichen Dieselmotor-Regelungen werden mit dem neuen System niedrige Emissionswerte genauer eingehalten. Die Motoren sind besser gegen Defekte geschützt, da sich schädliche Verbrennungen im Schubbetrieb des Fahrzeugs erkennen und abstellen lassen. Bei Volllast-Betrieb des Motors verhindert das System die Rauchentwicklung wirksamer als bisher. Auch die NOX-Speicher-Katalysatoren künftiger Abgasreinigungskonzepte überwacht die Lambda-Sonde: Sie liefert Daten zur Steuerung des Katalysators, der in Intervallen regeneriert werden muss, um seine Speicherwirkung beizubehalten. dr
Mit dem Daewoo Kalos beginnt eine neue Zeitrechnung für die koreanische Marke. Nach der Übernahme durch General Motors stehen nun genügend Ressourcen bereit, um der Marke ein neues Gesicht zu verleihen. Erstes Ergebnis ist der Kalos, der Individualität mit Wirtschaftlichkeit verbindet. Der 1.4l-Benziner bietet durch den langen Radstand von 2480mm und der hohen Dachlinie viel Raum für die Insassen. Die Formgebung erfolgte bei ItalDesign in Turin und zeigt mit der ausgeprägten Schulterlinie, den ausgestellten Radhäusern sowie einer abgewinkelten seitlichen Sicke dynamisches Design der italienischen Schule. Mit einem Preis von 9900 Euro wird der Kalos seinen Platz auf dem deutschen Markt finden. (Testbericht folgt). rr
Mit den neu entwickelten TWINPULSE-Vierzylindermotoren für die Mercedes-Benz C-Klasse geht eine moderne Pkw-Technik in Serie, der Autofahrern auf verschiedenen Gebieten Vorteile bietet. Die Kombination verschiedener Technologien wie Kompressor-Aufladung, Ladeluftkühlung, variabel verstellbarer Nockenwellen, Vierventiltechnik und Lanchester-Ausgleichswellen garantiert bei geringem Kraftstoffverbrauch hohe Leistung, perfekten Fahrspaß und sechszylinderähnliche Laufruhe. Die durchschnittliche Kraftstoffeinsparung der neuen Vierzylindermodelle beträgt gegenüber ihren Vorgängern rund einen Liter pro 100 Kilometer. Dieser Fortschritt wirkt sich bei einem Großserien-Automobil wie der C-Klasse deutlich auf die gesamte Kraftstoffbilanz aus und zeigt das große Einsparungspotenzial dank moderner Motorentechnologie auf: Allein in Europa, wo jährlich rund 130 000 Vierzylindermodelle der C-Klasse neu zugelassen werden, ermöglicht der Serienstart der modernen TWINPULSE-Motoren gegenüber den bisherigen Vierzylindervarianten eine rechnerische Kraftstoffersparnis von über 47,8 Millionen Litern pro Jahr. rr
Nachdem Marcos bislang für eher bizarre Sportwagen á la Mantula stand (was als Respektsbeweis gemeint ist), versucht die englische Manufaktur nun mit dem Marcasite TS 250 ein breiteres Publikum anzusprechen. Ein Ford-2,5l-V6-Motor mit 180 PS sorgt für den nötigen Vortrieb und der Kofferraum reicht für den obligaten Golf-Bag. Lederausstattung, einstellbare Bedienelemente und Wurzelholzapplikationen sorgen für sportliches Flair in guter britischer Tradition. rr Email an die Redaktion Das Copyright an Text und Fotos liegt, sofern nicht anders angegeben, bei den Herstellern |
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