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Neues aus der Industrie
Concept Lab Volvo hat fünf interessante Studien zu einer kleinen Baureihe entwickelt, die helfen sollen herauszufinden, wie ein jüngeres Publikum angesprochen werden kann. So stellte man ein Sportcoupé auf die Räder, das einerseits Retroelemente aus der Firmenhistorie entlehnt, andererseits aber einen futuristischen Blick in die Zukunft wagen soll, wofür auch der Nullemission-Antrieb mittels eines Hybridantriebes steht. Weiterhin hat man über eine dynamische Sportlimousine nachgedacht: Ultraleicht gebaut, thematisiert dieses Konzept offene Aufhängungsteile und Rahmenstrukturen, die dem Motorraddesign entlehnt sind. Ein kleines Kombi darf bei Volvo natürlich niemals fehlen, überraschend ist jedoch, dass die Designer das Volvo-Familienbild in einen kleinen vierradgetriebenen Roadster mit Glasdach übersetzt haben. Dieser weist ein flexibles Glasdach auf, das, wenn es geöffnet ist gleichfalls einen Blick auf offen getragene Rahmenelemente erlaubt. Fünftes Konzept ist ein kleines SUV, das sowohl Geländefähigkeit als auch komfortables Fahren in der Stadt offeriert. rr
Das Mercedes-Siebengang-Automatikgetriebe für Personenwagen soll die Stuttgarter Modelle künftig sparsamer und spurtschneller machen und den Schaltkomfort deutlich steigern. Die neue 7g-Tronic wird ab Herbst 2003 in den Modellen E 500, S 430, S 500, CL 500 und SL 500 eingesetzt.Je nach Modell senkt die neu entwickelte Siebengang-Automatik den Kraftstoffverbrauch im Nefz-Zyklus um bis zu 0,6 Liter je 100 Kilometer, verbessert die Beschleunigung von null auf 100 km/h um bis zu 0,3 Sekunden und ermöglicht deutlich schnellere Zwischenspurts von 60 auf 120 km/h. Gleichzeitig erfolgen die Schaltvorgänge noch weicher und somit noch komfortabler als beim bisherigen Automatikgetriebe. Durch den Einsatz von sieben Übersetzungsstufen behält die Automatik die für eine optimale Übersetzung wichtigen kleinen Drehzahlsprünge und bietet gleichzeitig ein größeres Spreizungsverhältnis zwischen dem kleinsten und dem größten Gang. Dies stellt der elektronischen Steuerung nicht nur mehr Spielraum zur Verfügung, um die Schaltvorgänge möglichst verbrauchsgünstig und gleichzeitig reaktionsschnell auszulegen, sondern verringert auch die durchschnittliche Motordrehzahl - das sind Pluspunkte für den Kraftstoffverbrauch und den Geräuschkomfort. Trotzdem ist der neue Automat kaum größer und schwerer als die bisherige Fünfgang-Automatik der Mercedes-Personenwagen. Dazu trägt vor allem das aus dem Leichtbauwerkstoff Magnesium hergestellte Getriebegehäuse bei. rr
Der Clio V6 wurde von Renault technisch und optisch gründlich überarbeitet. Das 254 PS starke 3,0-Liter-V6-Triebwerk mit Vierventiltechnik macht den kleinen Franzosen zum weltweit stärksten und schnellsten Serienfahrzeug auf Kleinwagenbasis. Den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der neue Clio V6 in nur 5,8 Sekunden, der Vortrieb endet bei 250 km/h. Der im Alpine-Werk Dieppe weitgehend von Hand gefertigte Mittelmotor-Zweisitzer bietet in zahlreichen Details nahezu echte Rennsporttechnik. So überträgt das quer hinter Fahrer- und Beifahrersitz installierte und mit einem neuen Zylinderkopf ausgestattete Triebwerk seine Kraft über ein 6-Gang-Getriebe auf die Hinterachse. Der kurz übersetzte Achsantrieb reduziert die Enduntersetzung, was sich positiv auf das Durchzugsvermögen und die Beschleunigung auswirkt. Die Positionierung der Antriebseinheit hinter den Vordersitzen sorgt für die ideale Gewichtsverteilung, erfordert jedoch beim Clio V6 eine völlig neue Fahrzeugstruktur. Der Radstand wuchs gegenüber dem Großserien-Clio um 61 Millimeter, die Spurweite vorn um 112 Millimeter und hinten um 90 Millimeter. Neu präsentiert sich auch das Äußere des kleinen Mittelmotorsportlers. Xenon-Doppelscheinwerfer sowie ein prominent auf dem Mittelsteg des Kühlergrills platzierter Renault Rhombus sollen der zweiten Generation eine noch ausdrucksstärkere Persönlichkeit verleihen. Die Scheinwerfer reichen bis in die neu modellierten, verbreiterten Vorderkotflügel, die von Leichtmetallrädern des italienischen Spezialisten O.Z. ausgefüllt werden. Auch das Fahrzeugheck gestalteten die Renault Designer neu: Die verkürzte Antenne befindet sich jetzt im hinteren Dachbereich, und die Rückleuchten verfügen über eine moderne Klarglas-Optik. Darüber hinaus verlängert der neue Dachspoiler wirkungsvoll die Dachlinie und sorgt in Verbindung mit Front- und Heckstoßfänger für einen noch höheren Anpressdruck. Den sportlichen Anspruch betonen ferner Designelemente wie der spezielle Tankverschluss, die beiden verchromten, mittig angeordneten Auspuff-Endrohre, das Wabengitter in der hinteren Heckschürze sowie die groß dimensionierten Kühlluftöffnungen an der Front und in den Flanken. Stoßfänger, Kotflügel, Türschweller und Karosserieseitenteile des neuen Imageträgers sind aus Verbundwerkstoff gefertigt. rr
Mit dem 911 Carrera 4S Cabriolet bringt Porsche erstmals die Kombination Allrad, Cabrio und die Karosserieelemente der S-Reihe auf den Markt. Der ab Oktober erhältliche Sportwagen ist mit dem aktuellen 3,6l-Sechsylinder-Boxermotor ausgerüstet, der 235kW/320PS leistet. Der Allradantrieb wird durch die elektronische Fahrdynamikregelung PSM unterstützt. Vom 911 Turbo stammen die gelochten und innenbelüfteten Bremsscheiben mit 330mm Durchmesser, die aber auf Wunsch und gegen Aufpreis auch durch die porsche-eigene Keramik-Bremsanlage ersetzt werden können. Äußere Merkmale sind die im Vergleich zum 911 Carrera 60 Millimeter breiteren hinteren Kotflügel und das Leuchtenband zwischen den Rücklichtern. Für 99.792 Euro erhält man außderdem eine Voll-Lederausstattung, Metallic-Lackierung, ein Hardtop und ein Windschott.dr
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