Jedes Jahr im Februar lockt die Rétromobile viele Liebhaber französischer Klassiker in die Seine-Metropole. Die Ausstellung auf dem Messegelände an der Porte de Versailles bietet dem Freund schöner Autos, historischer Rennboote, dem begeisterten Modellautosammler aber auch dem Teilesammler vieles, aber nicht alles. Denn der Maßstab heißt Qualität.
Gut zu sehen war das beim 40jährigen Jubiläum des Renault 16. Aus dem Werksarchiv brachte die französische Firma viele Designmodelle sowie vier 1:1-Studien des Erfolgstyps auf ihren Messestand, der mit weiteren Konzeptautos aus verschiedenen Jahrzehnten angereichert war.
Auch der französische Klassiker schlechthin, Citroëns Déesse, feierte einen runden Geburtstag. Mangels eines Werksmuseums waren zum 50. Jahrestag die Clubs gefordert, die seltene Cabrios und frühe Limousinen zeigten.
Jede Rétromobile wirft natürlich einen Blick auf die großen verschwundenen Marken Frankreichs. Seltene Fahrzeuge von Bugatti, Delage, Delahaye, Panhard und Hotchkiss machen die Veranstaltung, speziell für ausländische Besucher, zu einer Entdeckungsreise.
Das trifft auch auf die diesjährige Sonderschau zu: Aus den Vierziger und Fünfziger Jahren stammen die aerodynamischen Experimente von Wimille und Panhard sowie der Socema Gregoire-Turbinenwagen, dessen Formen Liebhabern von Spirou & Fantasiou-Comics bekannt vorkommen werden.
Eine Auswahl exquisiter Autos aus englischer, italienischer, deutscher und amerikanischer Produktion runden die überaus sehenswerte Ausstellung ab.
Infos über die Retro, die dieses Jahr vom 7. bis zum 10. Juli erstmals auch in Düsseldorf stattfinden wird, gibt es unter www.retromobile.fr
 |
|
 |
|
40 Jahre Renault 16: Diese Stufenheckvariante wurde verworfen
 |
40 Jahre Renault 16: Auch das Cabrio fand keinen Gefallen
 |
40 Jahre Renault 16: Fast japanisch wirkt dieser Design-Vorschlag
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
50 Jahre Citroën DS: Dieses Cabrio stammt aus dem Jahr 1961
 |
50 Jahre Citroën DS: Bei der portugiesischen TAP-Rallye 1972 wurde dieser um 60 cm gekürzte Prototyp eingesetzt
 |
50 Jahre Citroën DS: Hector Bossaert baute dieses Einzelstück auf der Basis eines 1965er DS 21
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Peugeot 403 mit einer ziemlich barock geratenen Karosserie von Radovitch
 |
Emile Darl´Mat realisierte dieses Coupé auf Peugeot 403 Basis im 1956. Fünf Exemplare wurden gebaut
 |
Die ersten Kontakte zwischen Pininfarina und Peugeot nach dem Zweiten Weltkrieg mündeten in diesen 403-Prototypen
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Dieses Citroën CX-Cabrio war der Blickfang auf dem Stand der Franzosen bei der Pariser Automobil-Ausstellung 1984
 |
Der "Autoplane" von 1968 ist das Werk eines Enthusiasten: Die Kabine eines Flugzeugs wurde zum Auto umgebaut., welches wiederum mit Tragflächen zum Flieger zurück gerüstet werden konnte
 |
Der Willeme LD 810 diente 1958 Michelin als Testwagen für LKW-Reifen und erreichte beeindruckende 160 km/h Spitze
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Talbot Lago T 26 Grand Sport "Dubos"-Coupé, 1949
 |
Bugatti Royale "Esders", 1932. Das Fahrzeug wurde für das nationale französische Automobilmuseum in Mulhouse rekonstruiert
 |
Delahaye 135 MS Prototyp von 1953. Die Karroserie stammt von Faget Varnet.
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Mathis 333 von 1946: 333 steht für 3 Räder, 3 Sitzplätze und 3 l auf 100 km/h
 |
Ab 1943 beschäftigte sich der Grand Prix-Pilot Jean Pierre Wimille mit Aerodynamischen Studien.
 |
Insgesamt baute Wimille drei Baumuster, die heute im Musée Automobile de Reims in der Kollektion Charbonneau aufbewahrt werden
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Der Panhard Dynavia entstand 1948. Mit einem 602 ccm großen Motor erreichte er 130 km/h
 |
1952 experimentierte Jean Albert Grégoire mit dem Einsatz von Turbinen als Automobil-Antrieb. Der SOCEMA Grégoire erreichte zwar beeindruckende 200 km/h - Probleme mit den Betriebstemperaturen, dem Verbrauch und nicht zuletzt den Kosten stoppten das Projekt
 |
Darl´Mat-Rekordwagen auf Peugeot 203-Basis von 1953.
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Deutsch-Bonnet "La Vitrine"
 |
Diese Panhard CD wurden 1964 in Le Mans eingesetzt. Die verwendeten 848 ccm-Zweizylindermotoren leisteten mit einem Roots-Kompressor 70 PS bei 6400 U/min
 |
Matra 640 Sportprototyp, 1969
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Pininfarinas Studie eines Mittelmotorzweisitzers auf der Basis des Alfa Romeo 33.2-Sportprototypen aus dem Jahr 1969
 |
Trotz Leder- und Stoffausstattung und Komfortmerkmalen (der Aschenbecher befindet sich im linken Schweller) atmet der 33.2 Rennathmosphäre
 |
Aus allen Perspektiven sieht Pininfarinas Entwurf perfekt aus. Das einzige Exemplar ist im Besitz von Alfas Museo Storico
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Christies versteigerte unter anderem einen Porsche 956, einen Lancia LC2,
 |
diesen äüßerst seltenen Ogle mit Aston Martin-Technik aus dem Jahr 1972 und ...
 |
den Maserati Boomerang von 1972. Dieser handsignierte Giorgetto Giugiaro-Entwurf wechselte für 1.000.000 Euro den Besitzer
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Diese OSCA wurden von der Garage Le Damiers angeboten
 |
Mercedes 300 SL im Renntrimm für die Carrera Panamericana
 |
Dieser Toyota Sport 800 aus dem Jahr 1969 dürfte in Europa eine absolute Rarität sein
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Der Biturbo-Antrieb eines Porsche 935 aus dem Jahr 1978: 700 PS machten aus dem Stuttgarter Sportwagen einen Siegertypen
 |
Ende der Sechziger Jahre war die italienische Rennsportschmiede Tecno in der Formel 2 absolut konkurrenzfähig. Ab 1972 trat man mit einem selbstkonstruierten Formel 1 und einem eigenen 12-Zylinder an: ein Punkt in Zolder 1973 war die magere Ausbeute
 |
Bei der in Monaco ansässigen "Emotions Automobiles" können historische Rennfahrzeuge zur Teilnahme an Rennen gemietet werden. Zu Preisen ab 55.000 Euro je Wochenende ist neben diesem UOP-Shadow auch ein Matra MS 120 im Angebot
 |
|
| |
 |
 |
 |
|
Abarth Simca
 |
Die Fiat Multipla von 1955 bietet sechs Personen Platz
 |
Der Motor des Bugatti Royale
wurde auch in Triebwagen der französischen Staatsbahnen eingesetzt
 |
|
| |