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Neues aus der Industrie
Mit einer über 500 PS starken GT3-Version des Audi R8 bietet Audi Sport ab Herbst 2009 erstmals einen Rennsportwagen an, der gezielt für den Kundeneinsatz entwickelt wurde. Die logistischen und räumlichen Voraussetzungen für das Kundensport-Programm werden in Ingolstadt, Neckarsulm und Györ in den nächsten Monaten geschaffen. Der Renn-Audi R8 entspricht dem seriennahen GT3-Reglement, das den Einsatz in zahlreichen nationalen und internationalen Rennserien ermöglicht. Weil das GT3-Reglement keinen Allradantrieb zulässt, verfügt der Audi R8 über den bei GT-Fahrzeugen typischen Heckantrieb. Die Kraftübertragung erfolgt über ein neu entwickeltes sequenzielles Sechsgang-Sportgetriebe. Beim Fahrwerk kommen fast ausschließlich Komponenten aus der Serie zum Einsatz. Eine umfangreiche Sicherheitsausstattung garantiert höchste passive Sicherheit. Die modifizierte Frontpartie und ein großer Heckflügel sorgen für den auf der Rennstrecke notwendigen Abtrieb. Entwickelt wurde der Audi R8, der intern die Projektbezeichnung "R16" trägt, unter Leitung von Audi Sport. Der erste Prototyp absolvierte Mitte August in den Händen von Audi Werksfahrer Frank Biela einen erfolgreichen Roll-out. Erste Testeinsätze in verschiedenen europäischen Rennserien sind für die Saison 2009 vorgesehen. Ab Herbst des kommenden Jahres ist die Auslieferung an Kunden geplant. Die Fertigung der Kundenfahrzeuge erfolgt gemeinsam durch Audi Sport und die quattro GmbH sowie bei Audi Hungaria Motor Kft. in Györ. pt
Renault lädt an den Nürburgring ein: Am 30. und 31. August bietet der französische Hersteller den Besuchern bei der World Series by Renault Formel-1-Faszination, Motorsport-Action und Familienspaß. Neben den spektakulären Demorunden des ING Renault Formel-1-Teams sind in der Formula Renault 3.5 World Series die Grand-Prix-Stars der Zukunft zu sehen. Viele weitere sportliche Highlights sowie tolle Aktionen im Fahrerlager machen den Weg zum Nürburgring zu einer lohnenden Angelegenheit - zumal der Eintritt für alle Besucher kostenlos ist. rr
Mit dem dritten Doppelsieg in Folge hat sich Audi in der American Le Mans-Serie vorzeitig den Meistertitel in der LM P1-Herstellerwertung gesichert. Vor den letzten drei Rennen liegt die Marke mit den vier Ringen in den Wertungen für Motoren- und Chassishersteller uneinholbar an der Spitze. Eine Schrecksekunde gab es für das siegreiche Audi Team beim ersten Tankstopp, als Marco Werner beim Verlassen der Boxen die Boxenmauer touchierte und dabei die Frontpartie des R10 TDI beschädigte. Trotzdem gelang dem Deutschen später mit 1.05,823 Minuten noch ein neuer Rundenrekord. Luhr und Werner feierten in Mosport ihren fünften Gesamtsieg in der American Le Mans-Serie 2008 und den siebte Klassensieg in Folge. Damit ist den beiden Deutschen der Titel in der LM P1-Fahrerwertung kaum noch zu nehmen. pt
Mit der Vorstellung zweier neuer Technologien schafft Nissan die Voraussetzungen für das kollisionsfreie Auto der Zukunft. Die beiden innovativen Systeme zur Seitenaufprall-Vermeidung SCP (Side Collision Prevention) und zur Heckaufprall-Vermeidung BCP (Back-up Collision Prevention) bilden in einem neuen Prototyp zusammen mit den bereits verfügbaren Technologien zur Abstandskontrolle und zur Spurverlassenswarnung ein lückenloses Schutzschild um das Fahrzeug herum. Dadurch werden die Insassen vor potenziellen Gefahren aus verschiedenen Richtungen geschützt. Die Seitenaufprall-Vermeidung unterstützt den Fahrer bei einem beabsichtigten Spurwechsel. Sensoren an den Fahrzeugseiten überwachen den Bereich links und rechts des Fahrzeugs und warnen den Fahrer, wenn sich ein Fahrzeug auf der benachbarten Spur nähert. Über die Bremskontrolle einzelner Räder kann ein Giermechanismus aktiviert werden, um eine drohende Kollision zu vermeiden. Die Heckaufprall-Vermeidung BCP funktioniert wie eine Art erweiterte Parkhilfe. Beim Einlegen des Rückwärtsganges überwachen Sensoren am Heck und an den Fahrzeugseiten den Bereich hinter dem Auto. Wird ein Hindernis entdeckt, ertönt ein Warnsignal. Im Anschluss werden die Bremsen aktiviert, um beispielsweise beim Zurücksetzen aus einer Parklücke einen Zusammenstoß zu verhindern. Das bereits verfügbare Abstandsregelsystem DCA (Distance Control Assist) wahrt einen angemessenen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, während der Spurverlassenswarner LDP (Lane Departure Prevention) ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrspur verhindert. Diese beiden Assistenzsysteme vervollständigen den Rundum-Kollisionsschutz des Nissan-Prototypen, der den Fahrer mit minimalen Eingriffen auf intuitive Weise unterstützt. rr
Mit zwei Sonderserien rundet Porsche sein sportliches Mittelmotor-Programm nach oben ab. Die beiden Neuheiten, der Porsche Boxster S Porsche Design Edition 2 und der Cayman S Sport, leisten mit 303 PS (223 kW) aus 3,4 Litern Hubraum nun acht PS mehr als die jeweiligen S-Versionen. Beide Modelle verfügen über exklusive Ausstattungsumfänge und sind ab Anfang September im Handel erhältlich. Der Boxster S Porsche Design Edition 2 setzt vor Allem auf optische Akzente. Die Serienfarbe Carraraweiß wird im neuen Boxster noch stärker betont: Die Felgensterne der serienmäßigen 19-Zoll-SportDesign-Räder, die seitlichen Lufteinlässe, die Mittelkonsole sowie die Zifferblätter der drei Rundinstrumente sind ebenfalls weiß lackiert. Graue Längsstreifen auf der Karosserie und rote Heckleuchten akzentuieren das Weiß. Das Verdeck und die serienmäßige Lederausstattung kommen in klassischem Steingrau und Schwarz. Bunter präsentiert sich der Cayman S Sport: Er ist serienmäßig in den GT3-Farben Orange und Grün mit der Modellbezeichnung an den Flanken erhältlich; auch in Schwarz, Indischrot, Speedgelb und Carraraweiß sowie gegen Aufpreis in Arktissilbermetallic. Wie beim GT3 bilden schwarze Felgen, Außenrückspiegel und Lufteinlassgitter einen sportlichen Kontrast, der mittels schwarzem Interieur-Design-Paket und den Rundinstrumenten ohne Hutze auch den Innenraum prägt. Neben dem 303 PS starken Sechszylinder-Boxer-Triebwerk sorgen vor Allem das serienmäßige Porsche Active Suspension Management (PASM) mit um zehn Millimeter tiefergelegtem Fahrwerk sowie die Fünf-Millimeter-Distanzscheiben hinter den 19-Zoll-SportDesign-Rädern für eine verbesserte Fahrdynamik. Vom Boxster S Porsche Design Edition 2 werden 500 Einheiten aufgelegt. Der Cayman S Sport wird in 700 Einheiten gebaut. PR
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