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Cadillac Ciel: Westcoast-Cruiser
20.09.2011
Der Ciel, ein offener Viersitzer, ist die moderne Interpretation der grandiosen Cadillac-Cabriolet-Tradition - ein Hymnus an das Autofahren unter freiem Himmel. Geräumig und elegant, bewegt sich der offene Amerikaner an der Spitze der Luxusklasse. Er wird von einem 425 PS starken 3,6-Liter-V6-Biturbo mit Benzin-Direkteinspritzung angetrieben, ergänzt durch ein Hybrid-System mit Lithium-Ionen-Batterie.Vier gegenläufige Türen öffnen den Zugang zum großzügigen Innenraum, der Verzicht auf eine B-Säule erlaubt den freien Blick nach innen und außen. Die Ästhetik des Außen geht nahtlos in den Innenraum über: Die Lackfarbe mit Namen „Cabernet“ und dem Ton eines transparenten Glases Rotwein geht über in die Türverkleidung. Nickel-beschichtete Applikationen schmücken sowohl die Karosserie wie auch den Passagierraum. Sie trennen die lackierten Bereiche von den in beige gehaltenen unteren Regionen. Weitere Materialien sind italienisches Olivenholz, geschmiedetes Aluminium und handgenähtes Leder.
Der Rahmen der Windschutzscheibe besteht aus poliertem Aluminium und ist strukturell ein tragendes Element des Ciel. Das aber auch in ästhetischer Hinsicht, denn er soll ein Zitat aus der Geschichte der offenen Klassiker der Marke sein. Der Kühlergrill und die vertikalen Scheinwerfer hingegen thematisieren aktuelles Cadillac-Design in einer eher weichen Interpretation. Der Ciel steht auf großen Leichtmetallrädern in einem Materialmix aus gefrästem Aluminium und gebürstetem Nickel. Hinter den 22-Zöllern sind Carbon-Keramik-Bremsen zu erkennen – ein Beleg für die gleichzeitige Modernität des luxuriösen Amerikaners. Zeitgenössisch sind auch die LEDs für die Rückleuchten und die Scheinwerfer mit stufenförmig gestaltetem Tagfahrlicht. Ein Radstand von 3.175 mm ermöglicht ein großzügiges Raumangebot. Zwischen den süppig und edel gepolsterten Sitzen erstreckt sich eine bewegliche Mittelkonsole vom Armaturenbrett bis zu den Rücksitzlehnen. Hier finden die Passagiere sowohl Privatsphäre wie auch die Möglichkeit, online zu gehen.
Die Armaturen sind in einfachen Formen untergebracht. Transparente Anzeigen im Stil edler Chronometer befinden sich in einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium und informieren sowohl analog wie digital. Die Gebläse-Öffnungen sind weitgehend verborgen und ermöglichen eine indirekte Belüftung. Sich neigende Sessel erleichtern das Hineingleiten in die Sitze, der Automatik-Wählhebel fährt aus, sobald der Motor gestartet wird, und Lichteinheiten in den Armlehnen produzieren nachts eine stilvolle Atmosphäre. Ausziehbare Cashmere-Decken treten nach Gebrauch automatisch den Rückzug an, die Sitze sind gekühlt oder geheizt, und als Krone des Luxus gibt es einen klimatisierten Humidor für Zigarren in der hinteren Mittelkonsole. Das bestimmende optische Element im Innenraum ist Olivenholz. Es findet in den Türen, im Armaturenbrett, in der Mittelkonsole und an den Rückseiten der Vordersitze Verwendung, denn „fein bearbeitetes massives Holz vermittelt eine Haptik und Optik, die Furnier niemals bieten kann“, sagt Innenraum-Designerin Gael Buzyn. Damit nimmt der Ciel gute alte Handwerkskunst auf und kombiniert sie mit automobiler Spitzentechnik.
(Text: Rainer Roßbach )
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