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Neues aus der Industrie
Der neue Prototyp XL1 verbraucht nur: 0,9 l/100 km. Kein anderes Hybridauto mit einer Antriebskombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor ist sparsamer. Hightech-Leichtbau (Monocoque und Anbauteile sind aus kohlefaserverstärktem Kunststoff), ein Luftwiderstandsbeiwert von 0,186 und ein Plug-In-Hybridsystem, bestehend aus einem 48 PS starken Zweizylinder-TDI-Motor, einem E-Motor, der 27 PS leistet, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Lithium-Ionen-Batterie reduzieren die CO2-Emissionen auf 24 g/km. Da das Fahrzeug als Plug-In-Hybrid konzipiert ist, kann der XL1 zudem über eine Distanz von bis zu 35 Kilometern rein elektrisch und damit emissionsfrei gefahren werden. Aufgeladen wird die Batterie an herkömmlichen Stromanschlüssen. Mittels Bremsenergierückgewinnung lädt sich der Akku zudem beim Bremsen auf - der Elektromotor fungiert in diesem Fall als Generator. Im XL1 können zwei Passagiere wie gewohnt nebeneinander Platz nehmen; Flügeltüren erleichtern das Ein- und Aussteigen. rr
Die Koreaner setzen auf Sportlichkeit: Der Veloster, ein kompakter 2+2, fällt auf durch ein neues Türkonzept. Auf der Fahrerseite gibt es eine Tür, während auf der Beifahrerseite zwei Türen angebracht sind, was den Einstieg in den Fond erleichtert. Mit seiner Länge von 4,22 Metern passt der Veloster ins Kompaktsegment. Dort punktet er mit einem langen Radstand von 2,65 Metern, was einerseits für großzügige Platzverhältnisse, andererseits für mehr Fahrstabilität sorgt. Als Antrieb fungiert ein 1,6-Liter Ottomotor mit 140 PS. Nach Europa kommt der Veloster erstmals zum Genfer Salon. Die Händler vertreiben das Coupé ab April. PR
Der KV7 will neben hoher Funktionalität auch mit einer SUV-ähnlichen Optik punkten. Flügeltüren, Touchscreen-Tisch und Lounge-Sitze sind die auffälligen Stilmittel der Studie. Sie soll mit der Vorstellung aufräumen, dass Vans nur für Familien interessant sind. Die Optik des KV7 knüpft an das Box-Konzept des Soul an. Der lange Radstand wird mit einem Design von A-Säulen und Frontscheibe kombiniert, das vertikaler ist als bei herkömmlichen Vans. Auffälligstes Merkmal: die Flügeltür zum Fond an der Beifahrerseite. Da die B-Säule fehlt, ergibt sich ein großzügiger Einstieg zum loungeartigen Interieur, wenn die Flügeltüren zusammen mit der Beifahrertür geöffnet wird. Wenn vom Fahrer die Startertaste betätigt wird, bewegt sich die gesamte Armaturentafel um rund 15 Zentimeter auf ihn zu. Dadurch sind sämtliche Bedienelemente und Anzeigen leicht erreichbar. Dazu gehört auch das große Multifunktionsdisplay in der Mitte, über das das Infotainmentsystem, die Klimaanlage und das Navigationssystem gesteuert werden. Die Passagiere im Fond haben ihr eigenes Steuerungsdisplay in Form eines schwebend montierten Tisches, dessen Oberfläche einen Touchscreen bildet. Angetrieben wird der KV7 von einem 2,0-Liter-Benzinmotor mit Direkteinspritzung und Turboaufladung, der eine Leistung von 285 PS entwickelt. Er ist mit einem Sechsstufen-Automatikgetriebe kombiniert und verbraucht weniger als acht Liter Treibstoff pro 100 Kilometer. rr
Der Prius c Concept, dessen "C" im Modellnamen auf den vorwiegenden Einsatzbereich "City" verweist, richtet sich an junge Singles und Paare, die einen Prius mit hoher Reichweite , kompakten Außenmaßen, geräumigem Innenraum und goßer Reichweite suchen. Das Prius c Concept skizziert die Idee eines weiteren Mitglieds der Prius-Familie, das in der ersten Jahreshälfte 2012 auf den Markt kommen soll - als Modell mit der größten Reichweite aller "kabellosen" Hybridfahrzeuge. Das Design geht weg vom eher biederen, auf den US-Geschmack ausgerichteten Stil des aktuellen Serienmodells und versucht, deutlich mehr Stil und Farbe zu zeigen. dr
Nur für den nordamerikanischen Markt baut VW eine Limousine, die außer dem Namen nichts mit dem bei uns angebotenen Passat zu tun hat. Formal orientiert sich die USA-Version an der Designlinie des Konzerns, ist aber, ganz im Sinne der erwarteten Käuferschicht, deutlich konservativer gehalten. Ein vergrößerter Radstand sorgt für mehr Platz im Font. Für unter 20.000 US$ bekommt der Käufer ein Familienauto mit einem 125 kW/170 PS starken Fünfzylinder-Benzinermotor. Die Grundausstattung ist üppig: Reifendruck-Kontrollsystem, ABS mit Bremsassistent, Berganfahrassistent, sechs Airbags, Wärmeschutzverglasung. elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage, eine Analoguhr in der Armaturenmitte, Cruise Control, eine Außentemperaturanzeige mit Frostwarnung, ein Radio-CD-System (MP3-fähig, plus externem Audio-Eingang) und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung (mit Sprachsteuerung), Funkfernbedienung der Zentralverriegelung, die Öffnung des Kofferraums via Fernbedienung oder vom Innenraum aus und diverse Getränkehalter gibt es ohne Aufpreis. Neben dem Fünfzylinder bietet VW of America das neue Modell auch mit einem Clean Diesel-TDI mit 103 kW/140 PS, der 43 Meilen pro Gallone ereicht und einem Sechszylinder mit 206 kW/280 PS. Deutschen Passatkunden wird die Preisgestaltung bei uns nun etwas schwerer zu erklären sein. dr
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