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Neues aus der Industrie
Bei der neuen Generation des Porsche 911, die flacher geworden ist, wächst gleichzeitig der Radstand um 100 Millimeter. Ansonsten steht der Neue formal in der Tradition des Porsche-Klassikers. Die wichtigen Innovationen sind technischer Natur: Die Leichtbau-Karosserie besteht aus einem Aluminium-Stahl-Verbund, der eine deutlich höhere Steifigkeit als beim Vorgänger aufweist. Das Gesamtgewicht wurde um 45 Kilogramm verringert, und auch die Verbräuche konnten deutlich gesenkt werden. Alle Versionen kommen mit deutlich weniger als zehn Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer aus. Verbrauch und Emissionen sinken mit dem Generationswechsel um bis zu 16 Prozent. Erreicht wird dies durch Systeme wie Start-Stopp-Automatik, Wärmemanagement, Bordnetzrekuperation, ein Siebengang-Schaltgetriebe und das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK). So verbraucht etwa der 911 Carrera mit dem 350 PS starken 3,4-Liter-Boxermotor und PDK im Mittel 8,2 Liter pro 100 Kilometer, zudem entläßt er lediglich 194 g/km CO2 in die Umwelt. Der 911 Carrera S mit 3,8-Liter-Motor und 400 PS verlangt 8,7 l/ auf 100 Kilometer. Die Beschleunigung von null auf 100 Stundenkilometer absolviert der S mit PDK in 4,3 Sekunden, der Carrera mit Doppelkupplung benötigt 4,6 Sekunden. rr
Auf der IAA in Frankfurt zeigt KIA die Studie einer viertürigen Sportlimousine in der charakteristischen Designsprache der Marke. Das Konzept mit Heckantrieb folgt dem Trend zum viertürigen Coupé und verbindet geschmeidige, muskulöse Proportionen mit einem eleganten Viersitzer-Interieur. Große sichelförmige Lufteinlässe im Stil des Aston Martin One-77, betont schmale Heckleuchten sowie ein besonders luftiger Aufbau unterstreichen den Premiumanspruch des Viersitzers. Auffällig sind auch die gegenläufig angeschlagenen Türen mit filigranen Griffen im italienischen Stil und ein akzentuierter Schweller, der dem Coupé eine optisch kraftvolle Basis gibt. rr
Erstmals bietet Mercedes-Benz den SLK mit einem Dieselmotor an. Der Vierzylinder im SLK 250 CDI leistet 150 kW /204 PS und stellt ein Drehmoment von 500 Newtonmeter bereit - soviel wie normalerweise ein Benziner mit mehr als dem doppelten Hubraum. Mit dem serienmäßigen 7G-TRONIC PLUS Automatikgetriebe - ein Sechsgang-Schaltgetriebe folgt im zweiten Quartal des nächsten Jahres - beschleunigt der Diesel-SLK von null auf 100 km/h in 6,7 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 243 km/h. Dabei ist der SLK 250 CDI sparsam und der umweltfreundlichste Roadster in seinem Segment. Auf 100 Kilometern begnügt er sich mit 4,9 Liter Dieselkraftstoff (NEFZ kombiniert). Das entspricht einer CO2-Emission von 128 g/km. Der Diesel-SLK kombiniert reinrassige Sportwagen-Performance mit Kleinstwagen-Verbrauch. Das garantiert hohen Fahrspaß bei großer Wirtschaftlichkeit. Wie in allen SLK-Modellen ist auch im 250 CDI serienmäßig ein ECO Start-Stopp-System installiert. Der zurückhaltende Verbrauch macht den Diesel-SLK zu einem Fahrzeug mit überlegenen Langstreckenqualitäten. Wer will, kann von der Nordsee nonstop zum Sonnetanken an das Mittelmeer fahren. dr
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