Toyota Mirai
Die Zukunft heißt Mirai. Das neue Brennstoffzellenfahrzeug von Toyota wird nach diesem japanischen Wort für Zukunft benannt. Die viertürige Limousine wird morgen offiziell vorgestellt. Mit knapp 500 Kilometern bietet das Brennstoffzellenfahrzeug eine ähnliche Reichweite wie konventionell angetriebene Limousinen und kann in genauso kurzer Zeit aufgetankt werden. Als Kraftstoff dient Wasserstoff, der aus verschiedenen Materialien, selbst aus Abfall, gewonnen werden kann. Statt CO2- und anderer Schadstoffemissionen stößt der Mirai dabei nur Wasserdampf aus. (dr)
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Ford F-150 "Vaughn Gittin Jr"
In der amerikanischen "Formula Drift" geht es schnellstmöglich seitwärts - auf Strassenkursen oder Ovalen. Einer der Helden dieser Serie ist "Driftmeister" Vaughn Gittin Jr., der zusammen mit Ford einen sehr speziellen F-150 auf die Räder gestellt hat. Dieser tritt für den Titel "Hottest Truck auf der Tuning-Messe SEMA in Las Vegas an.
Besonderer Augenmerk liegt auf der Fähigkeit, sowohl auf der Strasse als auch jenseits davon den Grenzbereich möglichst weit nach hinten zu verschieben. Unterstützung bietet hier eine "Kibbetech custom"-Aufhängung, die auf Wunsch ein stolzes Plus von zwölf Zentimetern Bodenfreiheit bietet. Zudem werden alle Register gezogen, um dem agressiv gestalteten Pick-Up mittels Gewichtsersparnis und zusätzlichem Drehmoment den nötigen Dampf zu verpassen. (rr)
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Detroit Electric SP:01
Schon von 1907 bis 1937 produzierte Detroit Electric strombetriebene Kraftfahrzeuge. Die Wagen wurden entweder durch Bleiakkus oder, für 600 Dollar mehr, mit Edison-Nickel-Eisen-Akkumulator angetrieben und erreichten damit in Tests bis zu 340 Kilometer Laufleistung. Auch Hybride mit Drei-PS-Benzinmotor und 96-Volt-Elektromotoren waren im Angebot. Immerhin konnte die Firma in den 1910er Jahren bis zu 2000 Exemplare per Anno absetzen, und Dorette Duck, die Schwester von Dagobert, fährt bis heute zufrieden einen der elektrischen Klassiker.
2008 kaufte Albert Lam, früherer Chef von Lotus, die Marke. 2013 präsentierte man auf der Shanghai Motor Show den SP:01-Prototyp. Aktuell wurde, als Vorbereitung auf die Produktion einer Kleinserie, das Design des Zweisitzers aktualisiert. Dass Albert Lam von Lotus kommt, zeigt das Design des Zweisitzers. Wie beim Tesla Roadster atmet alles den Geist des kleinen Lotus-Mittelmotorsportlers.
In Leistung und Bedienung soll der SP:01 jedoch neue Standard für Elektrofahrzeuge setzen. Der E-Motor bringt den Wagen auf 249 km/h Höchstgeschwindigkeit, die 100-Stundenkilometer-Marke wird in 3,7 Sekunden erreicht. Zur Reichweite sagt die Firma nichts. Es wäre aber ein Erfolg, wenn diese an die maximal mögliche Distanz der vor 100 Jahren gebauten Limousinen heranreichen würde. (rr)
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Sergio Pininfarina / Ausverkauft
Ursprünglich nur als Studie gedacht, wird der "Pininfarina Sergio" aus dem Jahr 2013 jetzt in einer limitierten Auflage von sechs Exemplaren gebaut. Dazu wird der ursprüngliche Entwurf, der auf dem Ferrari 458 Spider basiert, im Details modifiziert.
Während das Konzept radikal puristisch ohne Windschutzscheibe auskommt, sollen nun bei den Serien-Exemplaren eine Windschutzscheibe sowie Seitenscheiben für mehr Komfort sorgen. Technisch aber bleibt alles beim Alten. Unter der hinteren Haube arbeitet der bekannte 570 PS starke 4,5-Liter-V8 aus dem 458er, der für eine Spitze von 320 Stundenkilometer gut ist. Das Scheckbuch jedoch kann man in der Tasche lassen, denn die komplette Produktion des jeweils drei Millionen Euro teuren Roadsters ist bereits in festen Händen.
Mehr zum Pininfarina Sergio finden Sie auch in unserem Archiv: Stichwort "Sergio". (rr)
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Jaguar Heritage Driving Experien
Die Heritage Driving Experience will den Liebhabern historischer Raubkatzen die wunderbare Gelegenheit geben, in das Lenkrad legendärer Renn- und Sportwagenmodelle zu greifen.
Die Drei-Tage-Veranstaltung findet Mitte November auf dem 81 Hektar großen Testgelände von Fen End in Warwickshire/England statt. John Edwards, Geschäftsführer der Jaguar Land Rover Special Operations, sagt: "Dies ist das erste experimentelle Angebot unseres neuen Geschäftsbereichs. Und es ist das erste Mal, dass wir Fahrzeuge dieses Kalibers für solche Fahrten zur Verfügung stellen. Dieses neuartige Projekt unterstreicht die künftige Aufgabe der Special Operations : die Vergangenheit feiern und zugleich die Augen in die Zukunft richten." Alle Informationen dazu finden sich auf der Website www.jaguarheritagedriving.com. (rr)
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Fiat 500X
Der 500X, ein geländetauglicher Crossover, ist das erste wirklich neue Fiat-Modell seit langem. Immer eng an den Gestaltungskanon des erfolgreichen 500 angelehnt, haben die italienischen Entwickler auf der Basis des Jeep Renegade ein recht hochwertiges Fahrzeug auf die Räder gestellt. Neben einer Allradversion wird es auch eine mit reinem Frontantrieb geben. Alternativ kann diese mit einer "Traction-Plus"-Kontrolle für rutschigeren Untergrund bestückt werden.
Antriebe gibt es von 95 PS bis 170 PS, als Option versprechen die Italiener eine Neun-Gang-Automatik. Der 500 X ist 4,25 Meter lang, 1,61 Meter hoch und bietet vom Spurassistenten bis zur Park-View-Kamer eine Reihe von Ausstattungsoptionen. (rr)
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BMW M6 GT3
2016 ersetzt der BMW M6 GT3 den seit 2010 eingesetzten Z4 GT3. Herz des BMW M6 GT3 ist ein für den Rennsport modifizierter M TwinPower Turbo 8-Zylinder Benzinmotor mit 4,4 Litern Hubraum. Das Chassis wird bei BMW Motorsport in München aufgebaut, die Aerodynamik im BMW eigenen Windkanal entwickelt und optimiert. Auf technischer Seite werden Renngetriebe, Renn-ABS und Renn-Elektronik auf den neuesten Stand gebracht.
Bislang existiert n
ur eine Designskizze, aber die ersten Testfahrten mit dem auf dem BMW M6 Coupé basierenden Fahrzeug sind für das erste Quartal 2015 geplant. Kunden haben ab dem Ende 2015 die Möglichkeit, einen BMW M6 GT3 zu erwerben. Interessenten können sich können jetzt schon unter M6GT3@BMW-Motorsport.com registrieren und werden dann über die weiteren Fortschritte auf dem Laufenden gehalten. (rr)
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Audi TT Roadster
Auf die zweite Auflage des TT-Coupé folgt nun zum Pariser Autosalon die offene Variante. Mit 4.177 Millimetern fällt der Zweisitzer 21 Millimeter kürzer aus als das Vorgängermodell. Der Radstand ist jedoch um 37 Millimeter auf 2.505 Millimeter gewachsen, entsprechend kurz sind die Überhänge. Mit einer Breite von 1.832 Millimetern ist der neue TT Roadster zehn Millimeter schmaler als sein Vorgänger, die Höhe beträgt 1.355 Millimeter (minus drei Millimeter). Bei geschlossenem Verdeck liegt der cw‑Wert bei lediglich 0,30.
Verglichen mit dem Coupé wurde die Karosserie des Roadster in wichtigen Bereichen verstärkt. Die aus Aluminium gefertigten A‑Säulen bergen in ihrem Inneren jeweils eine zweite Säule aus Stahl und in ihr je ein massives Stahlrohr. Eine stählerne Innenverrippung verleiht den Aluminiumschwellern hohe Festigkeit. V‑förmige Stahlstreben versteifen die Zonen unter dem Motor- und dem Gepäckraum und binden die Achsträger an. Im TT Roadster und im TTS Roadster trennt eine massive, aus zwei Kastenprofilen bestehende Wand den Innenraum vom Gepäckraum; sie ersetzt den Bodenquerträger des Coupés. Ihr oberer Bereich beherbergt die stählernen Überrollbügel. Montageplatten verschließen die Öffnungen in der Rückwand, in die serienmäßig eine Durchlade eingelassen ist.
Das Stoffverdeck gibt es serienmäßig je nach Wagenfarbe in Schwarz, Titangrau und Jive. Es wiegt 39 Kilogramm, drei Kilogramm weniger als beim Vorgänger. Beim Öffnen faltet sich das Verdeck Z‑förmig zu einem flachen Paket zusammen ohne den 280 Liter fassenden Gepäckraum zu verkleinern. Der elektrische Antrieb mit den beiden E‑Motoren erledigt das Öffnen und Schließen in zehn Sekunden, auch in Fahrt bis etwa 50 km/h. Zudem bietet es eine gute thermische Isolierung sowie ein niedriges Geräuschniveau. Frequenzabhängig konnte der Geräuschpegel im Innenraum um bis zu 6 dB gegenüber dem Vorgängermodell gesenkt werden. Das Verdeck birgt unsichtbar die Antennen für den Radioempfang. (dr)
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Cadillac ATS Coupé
Ab Oktober 2014 kommt das neue Cadillac ATS Coupé des Modelljahres 2015 auf den europäischen Markt. Das Coupe wird von einem Zweiliter-Turbobenziner mit 203 kW/276 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm angetrieben. 90 Prozent des maximalen Drehmoments liegen zwischen 2.100 min-1 und 3.000 min-1 an, die maximalen 400 Newtonmeter Drehmoment zwischen 3.000 und 4.600 min-1.
Das auf Wunsch erhältliche Sportfahrwerk mit dem adaptiven Dämpfersystem Magnetic Ride Control kann vom Fahrer konfiguriert werden. Das System reagiert in Echtzeit und hält so die Fahrzeugbewegungen exakt unter Kontrolle. Es tastet die Fahrbahn im Millisekunden-Takt ab und ordnet dem sensorisch erfassten Ergebnis die passende Dämpfwirkung zu. Magnetic Ride Control wird mit einem mechanischen Sperrdifferenzial sowie 18 Zoll-Performance-Reifen kombiniert.
Ab dem Modelljahr 2015 lassen sich per Bluetooth kompatiblen Smartphones mit dem Kommunkationsmodul des ATS koppeln, eingehende SMS in Sprache umwandelt und diese via Lautsprecher vorlesen. Für iPhone-Nutzer ermöglicht Siri Eyes Free, alle Systeme per Sprache zu nutzen, damit die Hände stets am Lenkrad bleiben. Am unteren Rand der Mittelkonsole verbirgt sich hinter einer elektrisch hochklappbaren Blende ein 1,8 Liter großes Fach, in dem sich kompatible Smartphones auf einer gummierten Powermat-Auflage über ein elektromagnetisches Feld aufladen. Das ATS Coupe des Modelljahrgangs 2015 wird als erster Cadillac mit diesem kabellosen Ladesystem ausgestattet. Ein Bose -Premium-Audiosystem mit aktiver Geräuschunterdrückung ist bei allen Versionen serienmäßig. Je nach Ausstattungslinie stehen eine Reihe von Assistens- und Sicherheitssystemen zur Auswahl: Frontkollisionswarner, Spurassistent und Spurhalteassistent, Verkehrsschildassistent, Adaptiven Geschwindigkeitsregler über den gesamten Tempobereich, Automatische Kollisionsvorbereitung, Automatische Sicherheitsgurtstraffer, Elektronische Parkbremse, Toter Winkel Warner und der Ausparkwarner Rear Cross Traffic Alert . (dr)
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Opel Karl
Ab Sommer 2015 erweitert Opel die Angebotpalette um ein neues Einstiegsmodel, den fünftürigen Opel Karl. Der Name des Fünftürers ist eine Hommage an einen der Söhne des Firmengründers Adam Opel. Während dieser Opel zum größten Fahrradhersteller der Welt machte, starteten seine Söhne Carl, Wilhelm und Friedrich 1898 die Automobilproduktion in Rüsselsheim und stellten nur ein Jahr später den Opel-Patent-Motorwagen vor.
Auf kompakten 3,68 Metern bietet der Karl fünf Türen und bis zu fünf Sitzplätzen. Karl wird das neue Einstiegsmodell in die Autowelt von Opel. (dr)
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Gartenfest im Adenauerhaus : drei legendäre Citroën Fahrzeuge
Citroën unterstützt das Gartenfest der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, das anlässlich des Tag des offenen Denkmals am 14. September 2014 von 11 bis 18 Uhr in Bad Honnef-Rhöndorf stattfindet. Mit dem DS, dem Traction Avant und dem 2 CV werden gleich drei Legenden von Citroën vor dem Wohnhaus des ersten deutschen Bundeskanzlers ausgestellt.
Mit dem Citroën DS und dem Traction Avant werden zwei Modelle vorgestellt, zu denen der französische Staatspräsident Charles de Gaulle, der gemeinsam mit Konrad Adenauer den Beginn der deutsch-französischen Freundschaft in der Nachkriegszeit verkörperte, eine ganz besondere Beziehung hatte. Beide Modelle zählten zum präsidialen Fuhrpark de Gaulles: In einer DS überlebten er und seine Frau im August 1962 ein Attentat der Organsiation de l armée secrète. Mit dem Citroën Traction Avant fuhr der Präsident regelmäßig von seinem Dienstsitz in Paris zu seinem Heimatort La Boisserie in Colombey-les-deux-Eglises.
Das dritte Ausstellungsmodell, ein Citroën 2 CV, zählt zu den wohl bekanntesten Oldtimern der Nachkriegsgeschichte. Die Ente avancierte in den 50er Jahren in Frankreich wie in Deutschland zum Symbol der Aufbruchstimmung und der Freiheit.
Auf jeden 50. Besucher der Veranstaltung wartet ein besonderes Highlight: Frank Jesse und Markus Poweska, Mitglieder der Citroën DS Club Deutschland, laden zu einer kurzen Schnuppertour durch Rhöndorf in einem ihrer historischen Citroën DS Fahrzeuge ein. (dr)
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Mercedes Dieseltechnik : Neue Stahlkolben
Im September 2014 feiern im V6-Dieselmotor des Mercedes-Benz E 350 BlueTEC neue Hightech-Kolben aus Stahl Weltpremiere in einem Serien-Pkw. Stahlkolben sind heute schon bei Nutzfahrzeug-Motoren in Kombination mit schweren Graugusskurbelgehäusen weit verbreitet, während sich bei Pkw-Dieselmotoren Aluminium-Kolben über die Jahre zum Standard entwickelt haben. Die nun von Mercedes-Benz völlig neu entwickelten Stahlkolben harmonieren perfekt mit den modernen, sehr viel leichteren Aluminium-Motorgehäusen.
Stahl und Aluminium unterscheiden sich in ihren Eigenschaften deutlich: Stahl dehnt sich bei Hitze weniger aus als Aluminium, leitet die Wärme schlechter und ist zunächst einmal schwerer. Das lässt die Kombination von Alugehäuse und Stahlkolben auf den ersten Blick schwierig erscheinen. Durch enger Toleranzen bei Alu-Block lassen sich die Effekte allerdings kompensieren.
Die höhere Festigkeit des modernen Stahls erlaubt allerdings eine kompakte Bauweise der Kolben. Damit kann der Gewichtsunterschied nahezu kompensiert werden und sogar noch Festigkeitsreserven für zukünftig steigende Spitzendrücke bereitstellen.
Gleichzeitig verbessert sich durch den Einsatz von Stahlkolben der Wirkungsgrad. Denn durch die geringere Wärmeleitfähigkeit von Stahl gegenüber Alu entstehen im Brennraum erhöhte Temperaturen. Damit steigt die Zündwilligkeit und die Brenndauer wird reduziert.
Stahl lässt nicht aber nur eine kleinere Dimensionierung des Kolbens zu, er bietet gleichzeitig größere Reserven gegenüber mechanischen Belastungen. Da Stahlkolben fester sind als Alukolben, kann ein damit ausgerüsteter Dieselmotor mit höheren Temperaturen arbeiten und damit ein höherer thermodynamischer Wirkungsgrad erzielt werden.
Da die Motoringenieure wegen der gegenüber Aluminium geringeren Wärmeausdehnung mit Stahlkolben den Spalt zwischen Zylinderwand und Kolben bis zum ersten Kolbenring reduzieren können, entstehen zugleich weniger Schadstoffe und Rohemissionen. (dr)
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Land Rover Sport SVR
Sport und Geländewagen, da denkt man gleich an Dakkar oder die Baja 1000. Land Rover hat mit seinem neuesten Produkt allerdings eher den Stadtwald oder die Grüne Hööe in der Eifel im Blocik gehabt. Imkalifornischen Pebble Beach präsentiert der britische Spezialist den die schnellsten und leistungsstärksten Land Rover aller Zeiten,den Range Rover Sport SVR. SVR ist dabei das neue hauseigene Kennzeichen für die Leistungsversionen.
Der Range Rover Sport SVR beschleunigt in 4,7 Sekundenvon 0 auf 100 km/h und erreicht eine elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit
von 260 km/h. Bei Testfahrten absolvierte der neue Range Rover Sport SVR die Nordschleife des Nürburgrings in 8 Minuten und 14 Sekunden die
schnellste Zeit, die je ein Produktions-SUV im vollen Serientrim erreicht hat. Der neue Range Rover Sport SVR wird von einem weiter entwickelten 5,0-Liter-V8- Kompressormotor angetrieben. Das Triebwerk leistet jetzt 405 kW/550 PS und bringt ein Drehmomentmaximum von 680 Nm 29 kW/40 PS und 56 Nm mehr als bisher. Eine neue Entwicklungsstufe erhielten auch die ZF Achtstufenautomatik 8HP70, der permanente Allradantrieb und das Chassis.
Zwei weitere Neuheiten positionieren den Range Rover Sport SVR klar abseits der Wildnis: die zweistufige aktive Auspuffanlage erzeugt mithilfe elektronisch gesteuerter Ventile bei höheren Drehzahlen Rennatmosphäre, bei langsamerer, gleichmäßiger Fahrt aber kultivierte Laufruhe. Exklusive 22-Zoll-Leichtmetallräder mit Continental SportContact 5-Hochleistungsreifen der Dimension 295/40 R22 sind eher für besonders sportlich ambitionierte Fahrer gedacht. Alternativ kann der Kunde 21-Zoll-Aluräder mit 275/45 R21-Ganzjahresreifen für einen breiteres Einsatzfeld ordern. Damit darf der Untergrund dann auch schon einmal lose sein.
Das neue SVR-Modell besitzt wie seine Kollegen einen permanenten Vierradantrieb mit einer 50:50-Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse sowie ein zweistufiges Verteilergetriebe mit Untersetzungsmöglichkeit für schweres Gelände. (dr)
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Volvo XC90 : 2 Sicherheitsfeatures als Weltpremiere
Zwei Sicherheitssysteme als Weltneuheiten im Volvo XC90: Das Abkommen von der Straße ist ein typisches Unfallszenario, das verschiedene Ursachen haben kann: etwa ein abgelenkter Fahrer, Müdigkeit oder schlechte Witterungsbedingungen. Die Hälfte aller Verkehrstoten in den USA lässt sich auf solche Unfälle zurückführen; in Schweden handelt es sich bei einem Drittel aller Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schwer verletzten Personen um sogenannte Alleinunfälle, an denen nur ein Fahrzeug beteiligt ist. Auch wenn es derzeit weder gesetzliche Regelungen noch Tests gibt, die das Verhalten von Fahrzeugen bei dieser Art von Unfällen bewerten, hat sich das Volvo entschlossen, eine Technik zu entwickeln, die die Insassen in solchen Situationen schützt.
Die Weltneuheit Run off Road Protection mit Safe Positioning ist gleichzeitig ein aktives und passives Sicherheitssystem. Es erkennt, wenn das Fahrzeug von der Fahrbahn abkommt, und strafft automatisch die vorderen Sicherheitsgurte, um die Insassen sicher auf den Sitzen zu halten. Die Gurte bleiben solange fest angezogen, wie das Fahrzeug sich bewegt. Ein energieabsorbierender Bereich zwischen Sitz und Sitzrahmen beugt zudem Wirbelsäulenverletzungen vor. Dieser reduziert die vertikalen Kräfte, die bei einem harten Aufprall des Fahrzeugs abseits der Fahrbahn entstehen und auf die Passagiere einwirken können, um bis zu ein Drittel.
Der Volvo XC90 ist zudem das weltweit erste Fahrzeug, das mit einem automatischen Notbremssystem für Kreuzungsbereiche ausgerüstet ist. Das System bremst den Volvo XC90 automatisch ab, wenn der Fahrer beim Abbiegen in den Gegenverkehr zu steuern droht. Dies ist sowohl im belebten Stadtverkehr als auch auf Landstraßen ein typisches Unfallszenario. Der neue Volvo XC90 erkennt die potenzielle Unfallgefahr und bremst selbstständig, um einen Zusammenstoß zu vermeiden oder die Folgen eines Unfalls abzumildern. (dr)
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Toyota GT86 / Rallyeversion homologiert
Die TOYOTA Motorsport GmbH entwickelt mit dem GT86 CS-R3 einen heckangetriebenen Prototypen speziell für den Rallyesport. Das im Oktober 2013 gestartete Projekt ist nun soweit fortgeschritten, dass in Kürze die ersten Testfahrten beginnen. Die Homologation des Basisautos wurde bereits für die Gruppe A freigegeben. Sobald die ersten offiziellen Testfahrten abgeschlossen sind, wird auch die Homologation für die FIA R3-Einstufung in Angriff genommen. Neben einem sequentiellen 6-Gang-Getriebe, Sperrdifferential und geänderter Bremsanlage wurde auch der Kabelbaum sowie die Steuereinheit speziell an den Rallyesport angepasst. Die Fahrwerksänderungen umfassen Aufhängungskits für Schotterstrecken und Asphaltpisten sowie spezielle Querlenker. Der Überrollkäfig wurde gewichtsoptimiert und bereits von der FIA homologiert. Im ersten Quartal 2015 wird der GT86 CS-R3 als Bausatz geliefert werden können. Ob auch einsatzfertige Fahrzeuge angeboten werden, wird zur Zeit noch geprüft. Die Preise stehen aktuell noch nicht fest. (dr)
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Toyota Brennstoffzelle in Serie
Toyota hat jetzt die Serienversion seines wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellenfahrzeugs präsentiert: Die elegante Limousine, die auf dem auf der Tokyo Motor Show 2013 vorgestellten Konzeptfahrzeug basiert, wird ab April 2015 zunächst in Japan angeboten. Im Sommer 2015 folgt die Markteinführung in Europa und den USA. Das Fahrzeug startet in Japan zu Preisen von rund sieben Millionen Yen netto (rund 50.000 Euro). Die Preise für Europa und die USA stehen noch nicht fest und werden gemeinsam mit Ausstattungsniveau und Absatzzielen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die jetzt vorgestellte Limousine bietet eine ähnliche Reichweite und Fahrleistungen wie konventionell angetriebene Modelle, setzt dabei jedoch weder CO2 noch andere Schadstoffe im Betrieb frei. Als Emission entsteht lediglich Wasserdampf. Im Gegensatz zu reinen Elektrofahrzeugen lässt sich das Fahrzeug außerdem innerhalb von drei Minuten auftanken genauso schnell wie Autos mit Verbrennungsmotor. (dr)
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Jaguar XFR-S Sportbrake
Der neue XFR-S Sportbrake ist Mitglied des exklusiven "300-km/h-Club". Die Kombination aus alltagstauglicher Vielseitigkeit und beeindruckender Performance soll den besonderen Reiz des neuen Sportbrake ausmachen. Dazu wurde die Leistung des Fünfliter-V8 um 40 PS und 55 Nm auf 550 PS und 680 Nm angehoben. Im Verbund mit einer Achtstufen-Automatik samt "Quickshift"-Funktion beschleunigt der stärkste XF Sportbake in nur 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine auf 300 km/h limitierte Höchstgeschwindigkeit. Um dem im Vergleich zur Limousine etwas schwereren Sportkombi souveräne Agilität und Einlenkpräzision zu sichern, hat Jaguar die Abstimmung der mit einer Luftfederung kombinierten Hinterachse modifiziert. So ist dank automatischer Niveauregulierung stets auch bei voller Beladung eine waagerechte Lage des Aufbaus garantiert.
Dezent bleiben die Änderungen des Design: Für eine bessere Luftzufuhr des V8 sorgt ein tiefer gezogener Stoßfänger mit vergrößertem zentralen Einlass und großflächigen seitlichen Schächten. Ein Frontsplitter stellt zusammen mit einem geänderten Heckspoiler und größeren Seitenschwellern sicher, dass der XFR-S Sportbrake auch bei Tempo 250 und mehr eine ordentliche Haftung hat. Zudem sorgt ein weit in den Unterboden gezogener Diffusor aus Kohlefaser für stärkeren Abtrieb auf der Antriebsachse. (rr)
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Nissan GT-R Nismo
Im September kommt der GT-R Nismo nach Europa. Sein 3,8 Liter großer V6-Bi-Turbo-Motor leistet 600 PS und das maximale Drehmoment liegt bei gewaltigen 652 Newtonmetern an. Verantwortlich für die üppige Leistung sind die den GT3-Rennversionen entnommenen Turbolader mit größerem Durchmesser. Drei Fahrprogramme können abgerufen werden: Comfort, Normal und R (für Racing ).
Der auf der Nordschleife des Nürburgrings abgestimmte Sportwagen bietet mehr Grip und bessere Handlingeigenschaften im Grenzbereich. Das überarbeitete Aerodynamik-Set beeinflußt die Performance gleichfalls positiv. Zusammen produzieren der überarbeitete vordere Stoßfänger, die glattflächige Verkleidung der Unterseite des Motors sowie der Kohlefaser-Heckspoiler bei Tempo 300 zusätzlich 100 Kilogramm an Abtrieb. (rr)
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Rinspeed XchangE
Ein fahrendes Büro und Wohnzimmer - nichts weniger soll die vollelektrisch angetriebene Reise-Limousine von Rinspeed sein, die auf Tesla-Basis entwickelt wurde. Vielfach verstell-, kipp- und drehbare Sessel, ein Lenkrad mit Hands-On-Erkennung und Drive-Mode-Manager-Anzeige im Lenkradkranz sowie transparente Multifunktionsschalter mit Ambiente-Beleuchtung und eine multiredundante Steer-by-Wire"-Technologie, ähnlich wie in modernen Jets, definieren den ergonomischen Rahmen.
Lesen, Musik hören, im Internet surfen, spielen, Filme anschauen oder bei 120 Stundenkilometern eine Besprechung abhalten, Dokumente bearbeiten und sich dabei einen frischen Espresso brauen - all das ist möglich. Weil die Passagiere während der vollautonomen Fahrt nahezu jede beliebige Sitz- und Ruhepositionen einnehmen können, ist auch ein neues Bedien- und Anzeigekonzept erforderlich, das auf HTML 5 basiert. Im XchangE bietet sie zahlreiche Navigations-, Entertainment-, Assistenz- und Servicefunktionen, die auf insgesamt vier Displays angezeigt werden. Ein 1,20 Meter breites Displayband im Lenkradträger zeigt Informationen im Breitbildformat. Ein 32-Zoll-Monitor im Heck verwandelt die Limousine bei Bedarf in ein Auto-Kino. Die Steuerung erfolgt über Gesten.
Durch die Verknüpfung mit zahlreichen Online-Datenquellen entstehen reisespezifische Cloud-Dienste wie Warnmeldungen oder Empfehlungen zu Routen- und Fahrprofilen, die allen Verkehrsteilnehmern in Echtzeit zur Verfügung stehen. Je mehr Fahrzeuge und Serviceanbieter über die herstellerunabhängige Plattform vernetzt sind, desto stärker profitieren alle automobil Reisenden von mehr Sicherheit und Fahrkomfort. (rr)
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Citroën Cactus
Weniger ist mehr sagt sich der französische Autobauer und bringt mit dem Cactus ein Modell auf den Markt, das intelligenten Verzicht zelebriert. Das drückt sich etwa beim Gewicht aus, dass beachtliche 200 Kilogramm unter dem eines C4 liegt. Die Entwicklungsingenieure habe eine Reihe intelligenter Detaillösungen gefunden, wie den im Dachhimmel eingebauten Beifahrerairbag, was mehr Platz für Ablagen schafft. Ein Bildschirm ersetzt das herkömmliche Kombiinstrument - die Bedientasten verschwinden zugunsten eines Sieben-Zoll-Touchscreens, der sämtliche Funktionen bereitstellt.
Die Karosserie des Cactus ist mit so genannten Airbumps beplankt, die in verschiedenen Farben lieferbar sind und mit ihren Polstern das Fahrzeug schützen. Diese Luftkapseln federn die Berührungen mit anderen Fahrzeugen ab und helfen, die Reparaturkosten möglichst gering zu halten. Das 4,16 Meter lange Fahrzeug hat einen Radstand von 2,60 Metern und ist serienmäßig mit einem Panoramaglasdach und einer Dachreling ausgestattet, der Kofferraum fasst 358 Liter. Für die Dieselversion wird ein Verbrauch von 3,1 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer anvisiert u
nd ein CO2-Ausstoss von 82 Gramm je Kilometer. Aber auch der Benziner soll die 100-Gramm-Kohlendioxid-Marke gleichfalls unterschreiten. (rr)
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Audi Sport quattro laserlight
Audi zeigt auf der Consumer Electronics Show (CES) vom 6. bis 10. Januar 2014 in Las Vegas/USA eine Technikstudie mit den jüngsten Technologien der Marke beim Plug-in-Hybridantrieb, bei Bedienung und Anzeige sowie in der Lichttechnologie. Bei den Doppelscheinwerfern präsentiert Audi die Zukunft der Lichttechnologie mit einer Kombination aus LED und Laserlicht. Im Inneren der Scheinwerfer sind je zwei flache, trapezförmige Körper zu erkennen der äußere generiert über LEDs und eine Blende das Abblendlicht, der innere das Laser-Fernlicht. Die leistungsstarken Laserdioden sind wesentlich kleiner als LED-Dioden, ihr Durchmesser beträgt nur wenige Mikrometer. Mit fast 500 Metern Reichweite leuchtet das Laser-Fernlicht etwa doppelt so weit und dreimal so lichtstark wie LED-Fernlicht, eine Zukunfts-Technologie, die im R18 e-tron quattro 2014 auch auf der Rennstrecke zum Einsatz kommt. Der Innenraum des Audi Sport quattro laserlight concept ist ganz auf den Fahrer fokussiert. Das Multifunktions-Sportlenkrad deutet schon die künftigen sportlichen Serien-Lösungen an. Es trägt zwei Tasten, mit denen der Fahrer den Hybridantrieb beeinflussen kann, einen roten Start-Stop-Knopf, eine Taste für das Fahrdynamiksystem und eine View -Taste zur Steuerung des Audi virtual cockpit. Auf einem TFT-Display sind alle wichtigen Informationen in hochaufgelösten, dreidimensional wirkenden Darstellungen zu sehen; ein Nvidia Tegra 30-Prozessor berechnet die Grafiken. Der Fahrer kann zwischen unterschiedlichen Modi wechseln, im MMI-Modus Anzeigen sind die Navigationskarte oder die Medien-Listen und in der klassischen Ansicht der Tacho im Vordergrund. Die Bedienung erfolgt mit einer Menüstruktur, die mit ihrem intuitiven Charakter an ein Smartphone erinnert. Alle häufig genutzen Funktionen lassen sich schnell erreichen. Für die meisten Eingaben sind dank einer neuen Freitextsuche nur wenige Schritte nötig; für eine Navigationsadresse genügen zumeist vier Zeichen. Mit Multitouch-Gesten auf dem Touchpad kann der Fahrer scrollen oder zoomen. (dr)
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Mercedes mit Smartwatch
Im Vorfeld der Consumer Electronics Show (CES), der weltweit größten Messe für Unterhaltungselektronik, hat Mercedes-Benz eine strategische Partnerschaft mit Pebble Technology bekannt gegeben. Durch die Kooperation erhält Mercedes-Benz exklusiv, frühzeitigen Zugang zu neuesten Hardwareentwicklungen des Start-ups aus Kalifornien, wodurch die Entwickler von Mercedes-Benz vorab auf die Hardware und Softwareschnittstellen für automobile Anwendungen (Application Programming Interfaces, APIs) zugreifen können. So kann Mercedes-Benz maßgeschneiderte und für die Nutzung im Fahrzeug optimierte Anwendungen entwickeln, welche die intelligenten Armbanduhren von Pebble Technology nahtlos in das Fahrzeug integriert.
Auf dem CES-Messestand demonstriert Mercedes-Benz ab dem 7. Januar 2014 wie das intelligent vernetzte Fahrzeug zum Teil des Internet of Things wird und welcher Mehrwert sich daraus für Kunden ergeben kann. Die Mercedes-Entwickler haben die Digital DriveStyle-App so überarbeitet, dass Mercedes-Benz als erster Automobilhersteller der Welt mit der Smartwatch von Pebble Technology kommunizieren kann.
Die intelligente Uhr von Pebble ist ein sogenannter second screen für das Smartphone. Daraus ergeben sich auch interessante Anwendungsbeispiele für den Automobilbereich: Mercedes-Benz Fahrer könnten auf ihrer Pebble Smartwatch künftig beispielsweise relevante Fahrzeuginformationen wie Tankfüllstand, Status der Schließanlage oder den Standort des Parkplatzes auch außerhalb des Autos bequem abrufen. Darüber hinaus ist auch denkbar, dass der Fahrer im Auto auf Gefahrenmeldungen basierend auf der Car-to-X Technologie, wie zum Beispiel Falschfahrer, zusätzlich durch ein Vibrieren der Armbanduhr aufmerksam gemacht werden könnte. (dr)
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Schnellere Rettung durch QR-Code
Bei einem Unfall mit stark beschädigtem Auto müssen die Rettungskräfte zunächst die Insassen aus dem Fahrzeug befreien. Die Rettung kann bei fehlenden Fahrzeuginformationen für alle Beteiligten gefährlich werden. Deshalb ist für die Unfallhelfer ein schneller Zugriff auf die Rettungskarte sehr wichtig. Sie enthält alle fahrzeugspezifischen Konstruktionsdetails, wie die Lage von Airbags, Batterie und Tanks, um beispielsweise eine Rettungsschere risikoarm einsetzen zu können. Daimler ist der weltweit erste Hersteller, der für seine Pkw einen Direktzugriff auf die fahrzeugspezifische Rettungskarte mittels QR-Code anbietet. Der QR-Code ist seit Ende 2013 serienmäßig in jedem neuen Mercedes-Benz Pkw integriert, bei smart seit Januar dieses Jahres. Ab sofort kann der QR-Code in allen Mercedes-Benz und smart Pkw ab dem Baujahr 1990 in autorisierten Mercedes-Benz- und smart Werkstätten angebracht werden. Damit der Code leicht auffindbar ist, bringt ihn Mercedes-Benz als Aufkleber in der Tankklappe und auf der gegenüberliegenden B-Säule an. Diese zwei Bereiche sind von außen leicht erreichbar und nur in seltenen Fällen beide gleichzeitig schwer beschädigt.
Durch das Scannen des Codes mit einem Smartphone oder Tablet PC kann die Rettungskarte bei bestehender Internetverbindung schnell verfügbar sein und unterstützt mit sicherheitsrelevanten Fahrzeuginformationen. Die Rettungskarte ist ab sofort in sieben, ab Februar in 23 Sprachversionen verfügbar und wird gemäß der Spracheinstellung des mobilen Endgerätes angezeigt. Bei fehlender Landessprache wird auf eine englische Version zurückgegriffen.
Mercedes-Benz hat auf eine Patentanmeldung verzichtet, um das System breit verfügbar zu machen. Der QR Code ergänzt die schon bestehende herstellerübergreifende Kennzeichenabfrage. (pt)
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Ford C-MAX Energi Solar Concept
Der Ford C-MAX Energi Solar Concept, der erstmals af der CES in Las Vegas gezeigt wird kombiniert Plug-in Hybrid-Technologie von Ford mit einem hocheffizienten Solardach, das mittels einer lupenähnlichen Linse Strom aus Sonnenenergie erzeugt - und somit für eine größere Unabhängigkeit vom stationären, öffentlichen Stromnetz sorgt. Denn dank der Photovoltaik können die Ladeintervalle des Fahrzeugs verlängert werden. Interne Daten von Ford legen nahe, dass Sonnenenergie in Zukunft bis zu 75 Prozent der Stromversorgung während des Fahrbetriebs eines Solar-Hybrid-Fahrzeugs decken könnte.
Der Ford C-MAX Energi Solar Concept ist ein Kooperationsprojekt der Ford Motor Company mit dem kalifornischen Unternehmen SunPower und dem Georgia Institute of Technology in Atlanta/Georgia. Das Unternehmen SunPower ist seit 2011 ein offiziell
er Partner von Ford und stellt die hocheffizienten Solarzellen für das Dach des Ford C-MAX Energi Solar Concept her. Um die Sonnenenergie möglichst verlustarm in Ladestrom für die Fahrzeug-Akkus umwandeln zu können, entwickelte das Georgia Institute of Technology einen speziellen "Solar-Konzentrator", der die begrenzte Dachfläche des Fahrzeugs optimal zur Gewinnung von Sonnenstrom nutzt. Hierfür kam eine so genannte Fresnel-Linse zum Einsatz, die das Sonnenlicht in nahezu jeder Fahrsituation auf die Solarzelle lenkt und auf diese Weise die Wirkung der Sonneneinstrahlung um den Faktor acht erhöht. Fresnel-Linsen ähneln vom Konzept her einer Lupe und wurden ursprünglich für den Einsatz in Leuchttürmen entwickelt. Der Ford C-MAX Energi Solar Concept bietet - zusätzlich zum normalen Aufladen mittels Kabel an der Steckdose beziehungsweise mittels Motor und Energierückgewinnung beim Bremsen - die Lademöglichkeit bei Tag durch den Sonnenkollektor: Die Nutzung der Sonnenenergie reduziert die Abhängigkeit vom Stromnetz und vermindert gleichzeitig auch die CO2-Emissionen auf der Gesamtfahrstrecke. (dr)
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