Der Forester ist ein Erfolgsmodell. Über 700 000 Exemplare wurden bislang abgesetzt. In Deutschland bleibt er jedoch auch in der vierten Generation ein Exot, obwohl die Japaner für hohe Kundenzufriedenheit und ausgezeichnete Produkte bekannt sind. Der Allradspezialist kommt mit seiner gesamten Modellpalette auf lediglich 9500 Zulassungen im Jahr da ist noch viel Luft nach oben.
An den Qualitäten des Forester 2.0 XT kann es nicht liegen. Das SUV bietet viel Platz. Auch im Fond kann man sich richtig breit machen und ein großes optionales Panorama-Glasdach lässt Licht und Sonne ins Passagierabteil. Der Kofferraum hat mit einem Basisvolumen von 505 Liter eine ordentlich Größe. Wenn man zusätzlich die Rückbank per Hebelzug automatisch und geteilt umklappt, kommt man auf beachtliche 1577 Liter. Zudem gibt es große Ablagen, so können etwa 1,5 Liter-Flaschen problemlos in den Türen verstaut werden. Die Sitzposition ist hoch, das Raumgefühl luftig. (rr)
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Hart umkämpft ist der Markt der Kompaktvans. Mit dem C4 Picasso hat Citroën ein Angebot zur Hand, dass etwas Besonders ist, denn der französische Van ist das nahezu identische Abbild einer Stil-Studie aus dem Jahr 2013. Anders als die eher nüchterne Konkurrenz ist er besonders elegant geraten. Extrem kurze Überhänge und eine breite Spur lassen den Fünfsitzer dynamisch wirken, die Front glänzt mit rasiermesserscharfen LED-Tagfahrleuchten, unter denen sich die gleichfalls schmalen Hauptscheinwerfer und der trapezförmige Grill befinden. Edel wirkende Rückleuchten strahlen im 3D-Effekt.
Aber auch funktional kann der im spanischen Vigo gebaute Van überzeugen. Dank kürzerer Überhänge und um sechs Zentimeter auf 2,79 Meter verlängertem Radstand bietet er vorne und hinten deutlich mehr Platz. (rr)
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Die Ende 2013 vorgestellte Neuauflage des Suzuki SX4 ist im Vergleich zum Vorgänger-Modell deutlich gewachsen. Zudem haben die Japaner dem S-Cross etwas mehr Schminke aufgelegt: Die Front ist bulliger geworden und die Silhouette unterstreicht nachhaltig den robusten SUV-Charakter.
Die 15 Zentimeter, die der Japaner in der Länge zugelegt hat, machen ihn jetzt zum Mitglied der populären Kompaktklasse und damit familientauglich. Der S-Cross kann mit seinen Platzverhältnissen punkten. Dank eines Radstandes von 2,60 Metern sitzen vier Erwachsene im Fünftürer sowohl vorne wie auch hinten bequem, zudem sind Kopf- und Kniefreiheit mehr als ausreichend. Platz genug gibt es auch fürs Gepäck: mit wenigstens 430 und maximal 1270 Liter Volumen kann sich der Laderaum vielen Transportbedürfnissen anpassen. Als praktisch erweist sich die breite Öffnung und die niedrige Ladekante der Luke. (rr)
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Peugeot lanciert seine ersten sportlich-kompakten Limousinen 1976 unter dem Kürzel "Gran Turismo Injection", kurz "GTI". 1983 kommt der legendäre 205 GTI auf den Markt und begründet einen Kult, der bis heute dauert. Bis 1992 ist der kernige 205er im Angebot, danach ist vorerst Schluss mit günstiger Sportlichkeit. Jetzt, nach 30 Jahren, hat der Hersteller aus dem ostfranzösischen Souchaux wieder einen Kraftzwerg ins Programm genommen.
Eindrucksvoll schnell ist der 208 GTI - laut Tacho geht er hoch bis auf 240 Stundenkilometer - aber auch elegant und schick. Gut proportioniert, mit eleganten Linien und Details, sowie reichlich Chrom ist er eine gefällige Erscheinung. Das gilt auch für den Innenraum, der mit Sportsitzen, einem Vollalu-Schaltknauf und roten Farbakzenten aufwartet. (rr)
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Peugeot 308 SW / Länge läuft
Mit dem 308 SW stellt Peugeot die zweite Variante der aktuellen 308-Baureihe vor. Da der Kombi zumindest in Deutschland weit häufiger verkauft wird als die Limousine, haben die Entwickler sich nicht darauf beschränkt, den 308 mit einem anders gestaltetem Heck zum Break umzubauen. Der 308 SW ist ein sehr eigenständiges Modell in der Palette des französischen Herstellers geworden. EMP12-Plattform, die die Basis des 308 bildet, erlaubt mit ihrer Flexibilität einen Entwurf, der die Größe es Fahrzeugs sehr gut nutzt, um Platz im Innenraum und für Gepäck zu schaffen, der im Segment zu den besten gehört. Um das zu erreichen, wurde der Radstand um 11cm und der hintere Überhang um voll 22cm verlängert. Mit einer Gesamtlänge von 4585mm ist der neue 308 SW fast schon am oberen Ende des C-Segments. (dr)
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Mit dem DS3 Racing Cabrio, das in einer limitierten Auflage von 100 Exemplaren verfügbar ist und von denen nur 20 Stück für Deutschland vorgesehen sind, kombiniert Citroën die beiden interessantesten Varianten der DS3-Reihe zu einem besonders heißen Angebot. Die 207PS haben schon in der normalen DS3 Racing-Variante zu viel Spass auf der Straße geführt. Von 0 auf 100km/h in rund 6,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 235km/h werden von einem Citroën nicht erwartet und führen überraschten Reaktionen, gerade auf der Autobahn. Dabei ist dieser DS3 sehr martialisch gestaltet: Die Farbe Moondark-Matt, ein sehr dunkles Grau in matter Aus führung, ein schwarzes Dach und rote breite Lackstreifen. (dr)
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Der Nissan Juke ist der Individualist unter den Mini-SUV s. Beim Styling geht der Crossover ganz andere Wege, indem er SUV-, Coupé- sowie Kleinwagen-Stilelemente zusammenführt und sich nahezu jeder Kategorisierung verweigert. An der Front fordern kreisrunde Hauptscheinwerfer Aufmerksamkeit und oben auf den Kotflügeln wölben sich schlitzförmige Abdeckungen für Blinker und Positionsleuchten. Aus den Flanken mit der hohen Gürtellinie und den kleinen Fenstern wachsen kräftig ausgestellte Radhäuser heraus die Griffe der hinteren Türen befinden sich in den Fensterrahmen und die nach hinten abfallende Dachlinie mutet fast coupéhaft an. (rr)
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Triumph Thruxton : Perfekt für die Kaffeefahrt
Neben den Dreizylindermodellen, die für den größten Teil des Umsatzes bei Triumph bilden, leistet sich der englische Motorradhersteller ein kleine, feine Retrolinie. Spitzenmodell der Paralleltwins ist die Thruxten, ein Café Racer, der bis in kleine Details hinein sehr klassisch und zeitlos schön gestaltet wurde. Angetrieben wird die Thruxten von einem Zweizylinder in bester englischer Tradition, allerdings deutlich zuverlässiger und nutzbarer als die Urmuster aus den frühen sechziger Jahren. (dr)
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Der kompakte Van baut auf der Plattform des Fiesta auf. Mit feinem Gespür für sinnvolle Lösungen haben die Kölner auf der Kleinwagenbasis ein kleines Raumwunder realisiert.
Der B-Max fühlt sich groß an. Das liegt zum einen an der höheren Dachlinie, zum anderen aber auch am Panorama-Schiebetür-Konzept . Der Minivan verzichtet nämlich auf die B-Säule, also den Pfosten zwischen vorderer und hinterer Tür. Wird nun die Vordertür geöffnet und die Schiebetür zum Fond ebenfalls, ist das Auto auf der Seite maximal offen. Der Vorteil erschließt sich schnell: Der Innenraum öffnet sich auf einer Breite von 1,50 Meter und macht etwa den Einbau eines Kindersitzes oder das Einladen sperriger Kartons zu einer leichten Übung. Zudem wirkt der Ford so großzügig wie kaum ein anderes Auto in der Vier-Meter-Klasse. (rr)
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Französischen Autos wird verschiedenlich nachgesagt, kapriziös in der Bedienung und eigenwillig im Charakter zu sein. Der Citroën C4 dagegen strahlt trotz unverkennbar gallischer DNA durchweg Ernsthaftigkeit aus, die sich etwa am ergonomisch durchdachten Armaturenbrett festmachen lässt. Es besteht aus hochwertigem, weichem Kunststoff, ist schwungvoll gestaltet und ordnet alle Instrumente in einem sinnvollen Schema an. Das geht bis ins Detail: Die serienmäßige Schaltpunktanzeige etwa ist groß dimensioniert und optimal untergebracht. Das lederbezogene Multifunktionslenkrad ist griffig und integriert die wichtigsten Bedienfunktionen. Aber auch das Bedürfnis nach Schönheit wird erfüllt: Die Beleuchtungsfarbe des Kombiinstruments kann stufenlos von Blau zu Grau verändert werden, Chromumrandungen um die Belüftungsdüsen setzen einen edlen Akzent.
Der C4 gefällt nicht nur optisch, man fühlt sich auf Anhieb wohl. Auf den komfortablen, großzügigen Sitzen mit verstellbarer Lendenwirbelstütze können es sich Fahrer und Beifahrer richtig bequem machen, auf der hinteren Sitzbank wird es allenfalls für Erwachsene im Kopfraum eng. (rr)
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Langstreckenkomfort, Leistung, Platzangebot, Durchzugsstärke und besonders sparsamer Umgang mit dem Kraftstoff, das erwarten anspruchsvolle Kunden von einem klassischen Reiseauto. Peugeots Antwort darauf ist der hier vorgestellte Kombi 508 SW ein Mittelklassemodell, das in Preis und Leistung überzeugt.
Klare, dynamische Linien kennzeichnen das Design des 508 SW, die geschickt zum Heck abfallenden Linien machden den Kombi optisch zum sportlichen Shooting Break. Mit 4,81 Metern Länge ist der SW knapp länger als sein Stufenheck-Pendant, aber genauso strömungsgünstig. Das für die Peugeot SW-Modelle charakteristische Panorama-Glasdach ist beim Kombi bereits ab der Version Active Serie und 1,62 Quadratmeter groß. (tf)
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Der Chevrolet Trax ist das Schwestermodell des Opel Mokka. Für den Amerikaner aus Korea sprechen die gefällige, markante Form sowie der Preis, der ausstattungsbereinigt rund 1000 Euro günstiger ist als beim Rüsselsheimer.
Auf 4,25 Metern Länge, das entspricht etwa der Länge eines VW Golf, gibt es ein ordentliches Platzangebot: Die Sitzposition des Fahrers ist angenehm hoch und auch das Platzangebot im Fond ist sehr ordentlich. Das Ambiente des Trax ist angenehm. Sieht man vom recht üppigen Plastikeinsatz ab, überzeugt das SUV mit vielen Ablagen, großen Becher- und Flaschenhaltern in den Türen sowie einem doppelten Handschuhfach. (rr)
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Peugeot RCZ-R : gedopter Löwe
Schon der normale RCZ ist ein richtig gutes Auto, mit einer guten Figur, einer bis auf Kleinigkeiten ansprechenden Innenausstattung, ausreichend Leistung und einem Fahrwerk, dass durch die angebotenen Leistungsoption nicht an seine Grenzen gebracht wird. Genau da setzt der RCZ R an, denn wenn Reserven da sind, kommt irgendwann der Wunsch nach mehr Leistung automatisch auf. Den Weg, den die Peugeot-Sport-Techniker dafür gewählt haben, ist bemerkenswert. Statt mehr Hubraum und mehr Zylinder in den Motorraum zu propfen, hat man in Frankreich den bekannten 1,6L-Vierzylinder-Turbo deutlich überarbeitet. Mahle liefert geschmiedete Alu-Kolben mit Formel-1-Genen. Polymerbeschichtete Kolben, ein neuer Turbolader mit höherer Ladedruck und schnellerem Ansprechverhalten, eine breitere Spur, die straffere Abstimmung, ein Sperrdifferential und Bremsen, die dem Doping Rechnung tragen machen den RCZ R zu einem echten Sportwagen. (dr)
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