Fiat Nuova 500 : Neues Makeup
Fiats Geschick mit Modellüberarbeitungen ist schwankend. Man war in der Vergangenheit in Turin gerne bereit, ein gelungenes Design zu verwässern, nur um ein neues Gesicht anbieten zu können. Schon in den späten Sechzigern wurde das 124 Coupé immer wieder mit eigenartigen Elementen überarbeitet. Aus dem sehr eigenständigen Ritmo wurde eine hässliche zweite Variante, die eigenwillige Multipla zu einem langweiligen Allerweltsvan weiterentwickelt, ohne dass es dem Absatz geholfen hätte. Da der 500 nicht nur das aktuelle Erscheinungsbild der Firma prägt, sondern mit 1,5 Millionen verkauften Fahrzeugen in den letzten 8 Jahren auch ganz entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg der Marke verantwortlich ist, hat man bei der anstehenden Modellüberarbeitung auf die Tradition der mutigen Verschlechterung verzichtet und ist sehr vorsichtig zu Werke gegangen. (dr)
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Bereits im Stand zeigt der Renegade, dass er nicht mit einem SUV verwechselt werden möchte. Auch wenn der kompakte Jeep sein Leben meist auf asphaltierten Straßen verbringen wird, ist er doch ein waschechter Geländewagen.
Aufrecht in der Statur, mit steil stehenden Scheiben, runden Scheinwerfern und den Jeep-typischen sieben vertikalen Streben im Kühlergrill unterstreicht er deutlich seine Talente. 21 Zentimeter Bodenfreiheit, spezielle Front- und Heckschürzen für steilere Rampen- und Böschungswinkel und unempfindliche Seitenschürzen sind wichtig fürs Gelände, ebenso wie der große orange Abschlepphaken, der dekorativ im hinteren Stoßfänger platziert ist. Über einen Drehknopf in der Mittelkonsole kann man auf starren Durchtrieb umstellen, außerdem finden sich hier verschiedene Geländefahr-Programme. (rr)
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150 Jahre nach Firmengründung präsentierte Opel 2012 einen Kleinwagen, der sich auch rund drei Jahre nach seiner Vorstellung immer noch wohltuend aus dem Kleinwagensegment abhebt. Der neue Adam im Opel-Werk Eisenach gebaut bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Kleinwagen (3,70 Meter lang) ganz dem persönlichen Geschmack anzupassen. Mit 19 Außen- sowie acht kontrastreichen Dachfarben, über 50 Radvarianten und mehr als 20 Innenraumdekoren sind der Fantasie bei der Gestaltung des persönlichen Adam keine Grenzen gesetzt. Somit sieht der kleinste Opel in allen denkbaren Variationen gut aus und ist eine interessante Alternative im Minicar-Segment. (tf)
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Mit dem 500 X will sich Fiat einen guten Teil am wachstumsstärksten Fahrzeug-Segment in Europa sichern. Obwohl er die Verwandtschaft mit dem erfolgreichen 500er nicht verleugnen will, ist er ein komplett eigenständiges Auto.
Formal geht das 4,25 Meter lange SUV andere Wege als die Konkurrenz. Es unterstreicht seine Geländetalente, die er vom Konzerngefährten Jeep Renegade geerbt hat, weder mit einer besonders kantigen Optik noch durch martialische Anbauteile.
Betont zivil, mit schönen flüssigen Linien und dem Sympathiefaktor des 500er-Gesichts, weisen nur die höher gelegte Karosserie sowie kunststoffgeschützte Radhäuser auf den Offroad-Charakter hin. Wer es optisch dennoch ein wenig deutlicher mag, kann ein Offroad-Paket mit Unterfahrschutz und Dachreling ordern. Urbaner gibt sich das City-Paket mit 18-Zoll-Leichtmetallrädern, getönten hinteren Fensterscheiben und Zierrat aus Chrom. (rr)
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Scharfe Linien geben dem Leon die sportlichste Figur aller Golf-Abkömmlinge. Aufgrund des lebendigen und dynamischen Designs macht es bei der kompakten Limousine besonders Spaß in Leistung zu investieren - das Sportmodell "Cupra" (für Cup Race) ist eine überzeugende Mischung aus Form und Dynamik.
Schmal geschlitzte Scheinwerfer und große Lufteinlässen mit Wabengitter dominieren die Front, das Heck wird geprägt von zwei großen ovalen Endrohren links und rechts neben dem Diffusor. Niederquerschnittsreifen auf zweifarbig lackierten 19-Zoll-Leichtmetallrädern, rot lackierte Bremssättel und dunkel getönte Seiten- und Heckscheiben betonen ebenso die sportlich Auslegung, wie das serienmäßige Aerodynamik-Paket mit dem Spoiler an der hinteren Dachkante. (rr)
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